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Attraktivitätssteigerung

Wie eine gute Arbeitsplatzkultur mehr Energie wecken kann

Von Michael Hermann - Great Place to Work · 2015

Vor einigen Tagen überraschte diese Schlagzeile: «Chinesischer Milliardär hat 6'400 Mitarbeitern einen Urlaub in Frankreich spendiert». In der Schweiz denkt man in Sachen Attraktivitätssteigerung meist kostengünstiger, mit dem Wissen, dass man mit Geld allein keine zufriedenen Mitarbeiter kaufen kann.

Vor einigen Tagen überraschte diese Schlagzeile: «Chinesischer Milliardär hat 6'400 Mitarbeitern einen Urlaub in Frankreich spendiert». In der Schweiz denkt man in Sachen Attraktivitätssteigerung meist kostengünstiger, mit dem Wissen, dass man mit Geld allein keine zufriedenen Mitarbeiter kaufen kann. Durch die Studien und Mitarbeitendenbefragungen von Great Place to Work® sehen wir, dass dieses für die Mitarbeiterbindung und die Lohntüte gilt. Eine gute Arbeitsplatzkultur ist das A und O. Gegenseitiges Vertrauen und mitarbeiterorientiertes Handeln sind dabei der Schlüssel zum Erfolg - wie die Gewinner im Wettbewerb «Beste Arbeitgeber der Schweiz 2015» beweisen - und führen zugleich zu weniger Krankenstand und Fluktuation sowie höheren Bewerberzahlen.
Ausdruck einer positiven Arbeitsplatzkultur ist eine möglichst ganzheitliche Philosophie, die im kleinen Miteinander ihren einfachsten Ausdruck findet. Wer freut sich nicht über ein «Gut gemacht!» oder über eine aufmunternde Geste von Kollegen? Nur auf diesem «Nährboden» können weitere Investments in das Betriebsklima gedeihen. Mitunter kommt es dem geneigtem Beobachter allerdings so vor, als ständen wir hierbei vor einer beinahe inflationären Entwicklung, die an Dynamik im Zeichen des Fachkräftemangels immer mehr an Fahrt aufnimmt. Sorgte vor einigen Jahren noch Gratis-Obst und Kaffee für Begeisterungsstürme, so planen heute Feelgood-Manager gemeinsames Grillen, Sport und Abenteuer-Erlebnisse.
Auch die weitere Flexibilisierung des Arbeitslebens verliert nicht an Schwung. Arbeiten, wann und wo wir wollen ist stark im Kommen. In Zeiten zunehmender Digitalisierung des Arbeitslebens nehmen Angehörige der IT-Branche dabei sicherlich eine Schlüsselrolle ein - andere Wirtschaftsbereiche liegen bei diesen Trends noch zurück.
Hinsichtlich neuer Berufsfelder werden künftig Hochtechnologiebereiche den Ton angeben - etwa durch die Veränderungen in der Energiewirtschaft. Ingenieure mit Expertise in Windenergie, Solartechnik oder Geothermie werden in den nächsten Jahrzehnten sehr gefragt sein.
Letztlich möchten wir den Unternehmen auf dem Weg in neue Arbeitswelten folgenden Rat geben: Alle Massnahmen zur Attraktivitätssteigerung müssen auf ein tatsächlich empfundenes Bedürfnis der Arbeitnehmer zurückgehen. Sicherlich machen sich besonders kreative Ideen gut als Duftmarke gegen die Mitbewerber, dieses kann aber nicht die alleinige Motivation sein. Finden Sie also heraus, was Ihren Mitarbeitenden am Herzen liegt, bevor Sie allen eine Reise nach China spendieren.

​Zum Autor

Michael Hermann
CEO, Switzerland
Great Place to Work
Zähringerstrasse 51, 8001 Zürich
Michael.Hermann@greatplacetowork.com