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Hochschulbeitrag / Interview

«Weiterbildung erhöht spürbar das Vertrauen in eigene Kompetenzen»

Von Hochschule Luzern · 2015

Erik Nagel, Leiter des Ressorts Weiterbildung der Hochschule Luzern – Wirtschaft, über Weiterbildungstrends an Fachhochschulen.

Herr Nagel, welche Trends stellen Sie im Weiterbildungsbereich fest, welche Arten von Weiter-bildungen sind am gefragtesten?

Interessenten wollen heute ihre Weiterbildung inhaltlich und zeitlich flexibler gestalten. Viele suchen aber weiterhin kompakte Programme und wollen von festen Lerngruppen profitieren. Am gefragtesten sind Programme, die einen Karriereschritt oder eine definierte fachliche Entwicklung ermöglichen.

Wie erkennen Fachhochschulen, welche Weiterbildungen gefragt sind, und wie wird ein neues Angebot überhaupt entwickelt?

Als FH sind wir über unsere Ausbildung, Beratung und Forschung und Weiterbildungen sehr nahe an der Praxis. Wir pflegen fortlaufend einen intensiven Austausch mit Unternehmen, Verbänden und weiteren Organisationen und verfolgen die fachlichen oder führungsbezogenen Entwicklungen genau. Daraus schaffen wir Angebote, die einen konkreten Bedarf abdecken, aber auch Programme, die ganz neue Impulse setzen.

Für wen eignet sich eine Weiterbildung an einer Fachhochschule?

Wir können sehr vielen Menschen bei der beruflichen und persönlichen Entwicklung etwas bieten. Es gibt Personen, die sich neu orientieren - vom Detailhandel zum Tourismus - oder sich in ihrem Gebiet, zum Beispiel im Controlling oder Marketing, weiterentwickeln wollen. Und es gibt Menschen, die sich auf zukünftige Führungsaufgaben vorbereiten und das dafür nötige Leadership- und Managementwissen aneignen oder vertiefen wollen.

Eine Weiterbildung kostet nicht nur Zeit, sondern auch viel Geld. Lohnt sich die Investition?

Ganz wichtig ist, dass eine Weiterbildung spürbar das Vertrauen in die eigene Kompetenz erhöht und erlaubt, sich neu zu orientieren. Um heute eine gute Stellung in der Arbeitswelt zu haben, bedarf es lebenslangen Lernens. Häufig unterstützt das Unternehmen diese Entwicklung auch finanziell. Bei Karriereprogrammen zahlt es sich oft auch durch Beförderung, erweiterte Aufgabenbereiche und Lohnzuwachs aus.

Informationen

Hochschule Luzern
Die Hochschule Luzern ist mit über 5’900 Bachelor- und Master-Studierenden und rund 4’400 Weiterbildungsstudierenden die grösste Bildungsinstitution der Zentralschweiz. Sie vereinigt die Departemente Technik & Architektur, Wirtschaft, Informatik, Soziale Arbeit, Design & Kunst sowie Musik. www.hslu.ch

Im Interview

Erik Nagel
Vize-Direktor und Leiter des Ressorts Weiterbildung des Departements Wirtschaft der Hochschule Luzern.