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Unternehmensbeitrag

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Von Dr. André Schläfli - Schweizerischer Verband für Weiterbildung SVEB · 2015

Wer sich weiterbildet, ist weniger stark von Arbeitslosigkeit betroffen und findet - wenn doch arbeitslos geworden - schneller wieder eine Stelle als Personen, die sich nicht weiterbilden.

Diese Zusammenhänge sind gut erforscht und jedem Berufs- und Laufbahnberater vertraut.
Doch wie können Sie sich weiterbilden? Da gibt es berufliche Weiterbildungen und Abschlüsse, in denen Sie Ihr Wissen erweitern und vertiefen oder gänzlich neues Terrain erkunden können. Interessante Möglichkeiten bietet auch die höhere Berufsbildung. Deren Angebote führen zu eidgenössisch anerkannten Titeln und sind auch für ältere Arbeitnehmende eine attraktive Option, um die eigene Karriere voranzubringen. Nicht zu unterschätzen sind aber auch Freizeitkurse wie Sprach-, Sport- oder Kochkurse. Diese bieten nicht nur einen Ausgleich zur Arbeit, sondern sind oft auch eine Inspirationsquelle für neue - persönliche und berufliche - Perspektiven.
Das neue Weiterbildungsgesetz hält fest, dass Weiterbildung in der «Eigenverantwortung» jedes Einzelnen liege. Es dürfte weltweit das einzige Gesetz sein, das einen solchen Rechtsartikel enthält. Trotzdem werden weiterbildungswillige Personen auch in der Schweiz nicht gänzlich im Stich gelassen. Orientierung und Beratung bieten beispielsweise Berufsinformationszentren und Laufbahnberatungen, zudem gibt es diverse Websites, die bei der Suche nach dem richtigen Angebot helfen.
Neu ist übrigens, dass Angestellte jährlich bis zu 12'000 Franken an Aus- und Weiterbildungskosten von den Steuern absetzen können - und zwar unabhängig davon, ob es sich um Hochschulstudien, höhere Berufsbildung oder kurze Weiterbildungen handelt. Möglichkeiten, finanzielle Unterstützung für Weiterbildungen zu erhalten, sind hingegen rar. Es lohnt sich aber immer, beim Arbeitgeber danach zu fragen und zu prüfen, ob es einen paritätischen Bildungsfonds gibt, der die gewünschte Weiterbildung unterstützt.
Bevor Sie eine Weiterbildung in Angriff nehmen, sollten Sie sich genau überlegen, was Sie wirklich brauchen und wie die Weiterbildung sich in Ihre Biografie einfügen soll. Dabei helfen Standortbestimmungen, Coachings oder der Austausch mit Kollegen. Und nicht zuletzt Publikationen wie die Beilage, die Sie gerade in den Händen halten.

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Dr. André Schläfli
Direktor Schweizerischer Verband für Weiterbildung SVEB