Sponsored Post

Unternehmensbeitrag

Führungsausbildung: Die Spreu vom Weizen trennen

Von Christian Santschi - Schweizerischen Vereinigung für Führungsausbildung (SVF) · 2015

Die Schweizerische Vereinigung für Führungsausbildung SVF engagiert sich seit 15 Jahren für eine zeitgemässe Ausbildung von Führungspersonen und weiss daher genau, worauf es ankommt.

Für die Wahl der passenden Führungsausbildung besteht die erste Herausforderung darin, sich im einschlägigen Angebots-Dschungel zurechtzufinden. Erfahrungsgemäss sind drei Aspekte von entscheidender Bedeutung.

Eigene Führungssituation ist ausschlaggebend

Die geeignete Führungsausbildung hängt von der Führungssituation ab. Untere und mittlere Kader erledigen vorwiegend branchen- und berufsspezifische Fachaufgaben. Bei Erfüllung der ergänzenden Führungsaufgaben geht es zum Beispiel als Teamleiter/-in vorwiegend um das direkte Führen von Mitarbeitenden. Aufgaben wie Auftragserteilung, Sitzungsleitung oder Konfliktlösung dominieren. Bei Führungspersonen, die eine grosse Betriebseinheit oder ein ganzes Unternehmen leiten, wird Führung zum Beruf - Fachaufgaben treten in den Hintergrund. Entsprechend muss hier die Führungsausbildung (www.svf-asfc.ch) Fragen der indirekten Führung (Strategie, Struktur und Kultur) sowie der Unternehmensführung als Ganzes in den Vordergrund stellen.

Erwerb von Kompetenzen im Zentrum

Führungsausbildungen müssen kompetenzorientiert ausgestaltet sein, das heisst sie müssen Menschen befähigen, eine konkrete, anspruchsvolle berufliche Führungssituation, etwa ein konfliktbeladenes Mitarbeitergespräch, erfolgreich zu bewältigen. Häufig liegt aber in der Ausbildungsrealität das Schwergewicht auf reiner Wissensvermittlung durch führungsunerfahrene Theoretiker/-innen und zu wenig auf Transfer, Anwendung, Begleitung und Reflexion durch theoriesichere Praktiker/-innen.

Inhalt und nicht die Verpackung ist entscheidend

Eine genaue Überprüfung der Ausbildungsinhalte, des Ausbildungskonzepts, der Dozierenden und der Anschlussfähigkeit ist bei der Wahl der Führungsausbildung Pflicht. Leider werden heute aber oft Ausbildungen nicht nach der Qualität und dem persönlichen Nutzen, sondern einseitig nach dem vermeintlich prestigeträchtigen Titel ausgewählt. Wenn die Verpackung wichtiger als der Inhalt wird, ist die Enttäuschung der Absolvierenden vorprogrammiert.

One more thing…

Um erfolgreich zu führen, muss die schulische Führungsausbildung «off- the -job» in die betriebliche Personalentwicklung «off- the -job» integriert werden. Systematische Förderung von Führungskräften setzt voraus, dass für das Gelernte zum Beispiel durch gezielte Auftragserteilung berufliche Anwendungs- und Transfermöglichkeiten geschaffen werden.

Zum Autor

Christian Santschi
mag. rer. pol., Unter­­nehmensberater hsp – Hodler, Santschi & Partner AG, Präsident der Schweizerischen Vereinigung für Führungsausbildung SVF-ASFC, Erfahrung als VR und in geschäftsleitender Funktion in Dienst­leis­tungs­unternehmen in Wirtschaft, Verwaltung und im Verbandsbereich