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Unternehmensbeitrag / Interview

«Eine gute Mitarbeiterkultur ist ein wichtiger Treiber für Engagement, Motivation und Erfolg»

2020

Remo Gujer, General Manager beim Biopharma-Unternehmen Bristol Myers Squibb, spricht über den Erfolgsfaktor «Mitarbeiter», was die Übernahme von Celgene für die Unternehmenskultur bedeutet und warum Weiterentwicklung für ihn grossgeschrieben wird.

Herr Gujer, beim diesjährigen «Great Place to Work®»-Ranking landete Bristol Myers Squibb in der Gruppe «mittelgrosse Unternehmen» auf Platz 4. Was bedeutet Ihnen die Zertifizierung?

Ich bin sehr stolz auf dieses Ergebnis, vor allem, da unsere Mitarbeiter selbst unser Unternehmen als Ganzes und alle Ebenen der Organisation damit auszeichnen, einer der besten Arbeitgeber der Schweiz zu sein. Unsere vielfältigen Mitarbeiter sind der Treibstoff für unseren Erfolg und somit unser Wettbewerbsvorteil. Wir wollen ihnen in einem integrativen Arbeitsumfeld die allerbeste Erfahrung bieten, damit wir unsere Geschäftsziele erreichen und für unsere PatientInnen wertvolle Beiträge leisten. Unsere sechs Werte Integrität, Innovation, Dringlichkeit, Leidenschaft, Verantwortlichkeit und Einbeziehung, sprich Inklusion, leiten uns bei jedem Schritt auf diesem Weg. In der Schweiz sind wir auf einem sehr guten Weg, auch wenn die Zusammenführung von Celgene und Bristol Myers Squibb noch im vollen Gange ist.

Stichwort Zusammenführung: Mit der Übernahme von Celgene durch Bristol Myers Squibb ist ein Big Pharma-Konzern entstanden. Welche Strategie steckt hinter der neuen Organisation?

Die Zusammenführung von Bristol Myers Squibb und Celgene ist in vielerlei Hinsicht einzigartig. Einerseits war es mit 74 Milliarden US-Dollar die grösste globale Übernahme im pharmazeutischen Sektor, andererseits hätten die beiden Firmen bezüglich Kernkompetenz, Kultur, Werte und des strategischen Fokus kaum besser zueinander passen können. Unsere Mission ist es, innovative Medikamente zu erforschen, zu entwickeln und bereitzustellen, die PatientInnen helfen, schwere Krankheiten zu überwinden, was auch der Kern der Mission beider fusionierter Unternehmen war. So entsteht ein führendes, fokussiertes Biopharmaunternehmen, das gut positioniert ist, um die Bedürfnisse von PatientInnen mit Krebs, entzündlichen und immunologischen Erkrankungen sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch hochwertige, innovative Medikamente und führende wissenschaftliche Kompetenz zu erfüllen. Wir haben eine grosse Präsenz in der Schweiz mit rund 1’200 Mitarbeitern an fünf Standorten, die nicht nur die kommerzielle Organisation, sondern auch Produktionsstätten abdecken. Wir investieren auch viel in klinische Studien in der Schweiz, die ein wichtiger Weg sind, um PatientInnen einen frühen Zugang zu innovativen Medikamenten zu ermöglichen.

Wie geht die Integration voran und was sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren in diesem Prozess?

Wenn zwei Firmen dieser Grösse eine neue Organisation schaffen, ist dies ein komplexer Prozess, da unterschiedliche Strukturen, Prozesse und Systeme zusammengebracht werden, deren Integrationszeitplan vielen internen und externen Einflussfaktoren unterliegen. Was mir viel wichtiger ist, ist die von den Mitarbeitenden gefühlte Zugehörigkeit in der neuen Organisation und auch ein gewisser Stolz, bei uns zu arbeiten. Dies wurde durch die «Great Place to Work®» Zertifizierung bestätigt. Und hier machen wir, gerade auch mit unseren Schweizer Filialen, sehr gute Fortschritte, welche durch diverse, oft auch kreative und innovative Mitarbeiter-Initiativen gefördert werden. Eine gute Mitarbeiterkultur hat für mich einen sehr hohen strategischen Stellenwert und ist für mich ein wichtiger Treiber für Engagement, Motivation und Erfolg. Die Firmenkulturen von Celgene und Bristol Myers Squibb sind sich im Grundsatz sehr ähnlich, was diesen Prozess vereinfacht und beschleunigt.

Mitten im Integrationsprozess kam die Covid-19-Pandemie. Wie sind Sie als Unternehmen damit umgegangen?

Unsere Unternehmen haben sich umgehend und intensiv mit der Pandemie befasst. Von Anfang an stand das Wohl der PatientInnen, Mitarbeiter, Kunden und der Gemeinschaften, von denen wir Teil sind, an erster Stelle. Unsere Krisenteams beobachten seit Beginn täglich die Entwicklungen der Pandemie und passen die Sicherheitskonzepte laufend der sich verändernden Situation an. Eine unserer wichtigsten Prioritäten ist und bleibt die Sicherstellung der Verfügbarkeit unserer Medikamente für unsere PatientInnen. Um die Gemeinschaften zu unterstützen, haben wir während der Pandemie global wie auch lokal schnell und unkompliziert gemeinnützige Organisationen unterstützt. Dies sowohl auf Mitarbeiter- als auch auf Unternehmungsebene. So hat unser Team in unserer Produktionsstätte in Zofingen während der Pandemiewelle die Herstellung um eine Schicht erweitert und, neben den Wirkstoffen für unsere Medikamente, zusätzlich Desinfektionsmittel für Spitäler und medizinische Institutionen in einigen Kantone produziert und gespendet. Eine weitere Priorität stellt die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter und Kunden dar. Besonders beeindruckt bin ich von der hohen Flexibilität unserer Mitarbeiter, welche seit Mitte März im Homeoffice arbeiten. Auch wenn wir ihnen bereits vor der Pandemie mit zwei Tagen Home­office bei einem Vollzeitpensum ein hohes Mass an Flexibilität geboten haben, so war diese Situation für uns alle ganz neu. Auch wenn viele persönliche Interaktionen im Team, mit Kunden und externen Partnern nicht mehr möglich waren, so hat die Produktivität zu keinem Zeitpunkt gelitten. Mit der Unterstützung technischer Möglichkeiten und virtueller Meeting-Plattformen haben wir schnell neue Wege gefunden, uns effizient und fokussiert auszutauschen. Aber auch kreative, virtuelle Team­events gehörten dazu, welche viel Spass bereiten und die kollegiale Zusammengehörigkeit fördern.

Zum Unternehmen Bristol Myers Squibb

Das weltweit tätige Biopharmaunternehmen Bristol Myers Squibb hat sich der Erforschung, Entwicklung und Bereitstellung innovativer Medikamente verschrieben. Mit der Ende 2019 abgeschlossenen Akquisition des Pharmaunternehmens Celgene durch Bristol Myers Squibb (BMS) soll in den Bereichen Onkologie, Immunologie, Entzündungskrankheiten sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein führendes Biopharmaunternehmen geschaffen werden. Gemeinsames Ziel ist es, die Lebenserwartung von PatientInnen mit schweren und lebensbedrohlichen Krankheiten weiter zu verbessern. In der Schweiz beschäftigt Bristol Myers Squibb insgesamt über 1’200 Mitarbeiter an fünf Standorten. 

Welchen Stellenwert haben Diversität und Inklusion?

Um unserer Mission gerecht zu werden, Pa­tientIn­nen zu helfen, schwere Krankheiten zu überwinden, setzen wir uns dafür ein, eine Belegschaft aufzubauen, die vielfältig, integrativ und in der Lage ist, wichtige neue Medikamente für PatientInnen auf der ganzen Welt zu erforschen und zu entwickeln. Unterschiedliche Erfahrungen sind massgebend, um die besten Geschäftsentscheidungen zu treffen. Teil unserer Firmenkultur ist es, dass jeder Mitarbeiter jederzeit seine Stimme erheben kann, gehört wird und, dass jede Stimme und jede Idee geschätzt werden. Unsere acht globalen Ressourcengruppen umfassen mehr als 19’000 Mitglieder in 44 Ländern, wie auch der Schweiz. Besonders aktiv bei uns in der Schweiz sind das «BMS-Netzwerk von Frauen», die Gruppe für «Homosexuelle, Bisexuelle, Transgender und Verbündete» und die Gruppe «Führungskultur und Innovation für die Generation der Millennials und darüber hinaus». Auch die «Schwarze Organisation für die Entwicklung von Führungskräften», das «Netzwerk für Arbeitsplätze mit unterschiedlichen Fähigkeiten», die «Organisation für die Errungenschaften der Latinos», das «Panasiatische Netzwerk», und das «Netzwerk für die Gemeinschaft der Veteranen» gehören zu unseren globalen Ressourcengruppen. Wir wollen, dass die Mitarbeiter ihr authentisches Selbst in die Arbeit einbringen und ihre Perspektiven nutzen, um auf einzigartige und sinnvolle Weise zu unserer Mission beizutragen.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten haben Ihre Mitarbeitenden und wie fördern Sie dies?

Mein eigener Werdegang ist der beste Beweis dafür, dass die Mitarbeiterentwicklung eine Priorität unseres Unternehmens ist. Wir investieren laufend in die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter. Dies umfasst unter anderem sogenannte «Tour of Duties», in denen Mitarbeiter temporär in für sie neuen Fachgebieten innerhalb des Unternehmens schnuppern und so ihre Kompetenzen erweitern können. Wir achten auch darauf, die Nachfolgeplanung der wichtigsten Funktionen zu gewährleisten, indem wir Mitarbeiter innerhalb und ausserhalb der Abteilung entsprechend fördern und weiterbilden. Als eine global führende bio-pharmazeutische Unternehmung stehen unseren Talenten eine grosse Auswahl an internationalen Entwicklungsmöglichkeiten offen. Mit fünf Standorten in der Schweiz, welche beinahe das ganze Spektrum an Funktionen einer pharmazeutischen Unternehmung abdecken, können wir zudem viele Mitarbeiterentwicklungsmöglichkeiten auch innerhalb der Schweiz anbieten.

Was tun Sie oder welche Massnahmen gibt es in puncto Mitarbeiterzufriedenheit?

Bei uns hat jeder Mitarbeiter eine Stimme und wir pflegen eine offene Kommunikationskultur über alle Stufen hinweg. Darüber hinaus messen wir die Mitarbeiterzufriedenheit anhand einer quartalsweise durchgeführten und anonymisierten Umfrage. Die Ergebnisse werden konsolidiert vom gesamten Unternehmen, der ganzen Organisationeinheit, wie auch auf Ebene der einzelnen Abteilungen heruntergebrochen analysiert. Innerhalb der Abteilungen und auch zwischen den Ländern werden die Ergebnisse diskutiert und Massnahmen besprochen und umgesetzt, welche für eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit wichtig sind. Ich bin fest davon überzeugt, dass ein kollaboratives und inspirierendes Arbeitsumfeld wichtige Impulse liefert für hohe Mitarbeiterzufriedenheit. Dies beinhaltet auch erfolgreiche Teamarbeit, in welcher die Firmenwerte im Alltag gelebt werden, sowie stimulierende und spannende Aufgaben und Projekte, welche uns stets aufs Neue fordern.

Zum Schluss noch mal zurück zum «Great Place to Work®»: Peilen Sie für das kommende Jahr ein Platz auf dem Treppchen an?

Wir sind stolz auf den vierten Platz in unserer Kategorie in der Schweiz. Selbstverständlich aber streben wir an, unseren Platz nicht nur zu verteidigen, sondern noch weiter nach vorne zu gelangen. Wir möchten sowohl unsere talentierten MitarbeiterInnen weiterentwickeln als auch neue Talente rekrutieren. Denn unsere MitarbeiterInnen sind unser wertvollstes Gut, welches uns ermöglicht, tagtäglich unserem Versprechen nachzukommen, das Leben von PatientInnen durch Wissenschaft zu verändern.

Im Interview

Dr. Remo Gujer

General Manager

Bristol Myers Squibb (BMS)

Hinterbergstrasse 16 · 6312 Steinhausen

T: +41 (0)41 767 72 00

E: ca-switzerland@bms.com

www.bms.com/ch