Gastbeitrag

Lass uns die Zukunft der Schweiz sanieren

2017

Hoch hinaus - mit einem Beruf in der Gebäudetechnik. (Foto: Béatrice Devènes)

Wir, die Gebäudetechniker, sind es, die 50 Prozent des Energiesparpotenzials der Schweiz nutzbar machen. Wir sind gefragt, wenn es darum geht, Wärme oder Warmwasser aus erneuerbaren Energien in unsere Gebäude zu bringen.

Bis 2030 werden in der Schweiz jährlich 20 Milliarden Franken in bestehende Gebäude investiert. Es gibt viel zu tun in der Gebäudetechnikbranche und es warten spannende Berufe am Puls der technischen Entwicklung. Die Branchen Sanitär, Heizung, Lüftung und Spengler sowie die Gebäudetechnikplanung werden gefordert und gefragt sein in den kommenden Jahren. Künftige Berufsleute erwarten ausgezeichnete Karriereaussichten.

Die Gebäudetechniker sorgen nicht nur für Lebensqualität im Wohn- und Arbeitsumfeld. Sie machen unsere Gebäude effizienter und ermöglichen es durch geschickte Fachplanung, den grösstmöglichen Komfort zu gewährleisten. Dazu werden Fachkräfte mit Köpfchen gebraucht, die auch anpacken können. Das duale Bildungssystem bietet dazu die besten Voraussetzungen. Die technischen und handwerklichen Berufe zeichnen sich neben den spannenden Arbeitsfeldern durch Jobsicherheit, Perspektiven und Karrierechancen aus. Auch wenn die handwerklichen Fächer in der Volksschule immer mehr an Stellenwert verlieren – die Aufgaben der Gebäudetechniker sind nicht davon bedroht, durch die Digitalisierung verdrängt zu werden.

Am Anfang ihrer Laufbahn haben Jugendliche heute gute Möglichkeiten, sich für einen Beruf zu entscheiden, der ihren Talenten entspricht. Denn nach einer Berufslehre stehen den Fachkräften alle Türen offen, sich im Beruf weiterzuentwickeln oder sich weiterzubilden. Wichtig ist es jedoch, dass die Jugendlichen auch die Möglichkeit erhalten, aufgrund ihrer Talente ihren Berufsweg einzuschlagen.

Als Präsident des Schweizerisch-Liechtensteinischen Gebäudetechnikverbands, suissetec, ist es mir auch ein ganz persönliches Anliegen, Jugendliche zu motivieren, in die Branche einzusteigen. Denn es gibt viel zu tun. Fähige, motivierte Fachkräfte sind begehrt – schliesslich sind wir es, die die Zukunft der Schweiz sanieren werden.

Zum Autor

Daniel Huser
Präsident des
Schweizerisch-Liechtensteinischen Gebäudetechnikverbands
suissetec

www.toplehrstellen.ch